nächste Termine:
25.05.2012 Clubabend
Nächstes Training:
19.05.2012: Dreckenach

Fahrradtrial jeden Montag in der Kaul

Die Benutzung des Clubgeländes ist nur Clubmitgliedern gestattet!
Trainingsverbot
Mo.-So. 12.00- 14.00 und nach 19.00 Uhr

12.-13.05. Clubveranstaltung Trial und Enduro Synchronfahrt weiteres im Forum oder Mitgliederbereich

 

GCC Triptis von Thomas Klein

Neben dem Enduro Pokal hatte ich mich auch bei der GCC (German Cross Country Serie) eingeschrieben. Denn in der langen Sommerpause muss man ja noch irgendwie am Fahren bleiben. Die Renntermine sind alle schön verteilt so das immer drei – vier Wochen dazwischen liegen.
Eingeschrieben bei den Sportfahrer Klasse B zusammen mit Roger Gudat ging es Sonntags um 11.00 Uhr an den Start. Somit konnte ich am gleichen Tag an und wieder abreisen.

Wie immer war alles Top organisiert, bei über 800 Fahrern muss man das erst mal bewältigen. Ebenso die technische Abnahme bei der das vorhanden sein von zwei Rädern schon zum Bestehen ausreicht.

Die Strecke bestand etwa zu 2/3 aus einem Waldstück, ohne große Auffahrten mit allen Arten von Kurven die es so gibt, der Rest aus der permanenten MX Strecke der Motocross DM.

Eine Viertelstunde bevor es los geht muss man im Startbereich in seiner Reihe stehen. Pro Reihe starten 30 Fahrer. Mit Startnummer 76 musste ich zusammen mit Roger in die dritte Reihe antreten. 150 Fahrer gingen mit etwa 10-20 Sekunden Verzögerung nacheinander auf die Strecke. Steht man z.b. in Reihe 6 verliert man schon min. 1 Minute denn dieser "Verlust" wird nicht angerechnet.
Sicher denkt nun der ein oder andere, was macht das bei 2 Stunden schon aus. Aber will man beim GCC was "reißen" muss man von Anfang an voll angreifen, es ist schon ein großer Unterschied zu einem 3-Stunden Lauf.

Da mein E-Starter seit einiger Zeit nicht immer zuverlässig funktionierte war meine Überlegung mit dem Kicker zu starten. Das wäre auch besser gewesen denn der Motor lief erst recht spät und so hatte ich nach dem Start erst mal die ganze Meute vor mir. Nun ging es in ein Waldstück, das an den meisten Stellen nicht breiter war wie ein Singletrial. Überholen war hier sehr schwer. Roger kam beim Start besser weg und tauchte irgendwann vor mir auf. Ich versuchte ihn einzuholen, denn unser "interner Wettkampf" sollte diesmal wieder zu meinen Gunsten beendet werden.
Es kam anderes, ich überholte zwar einige Piloten doch beim geringsten Fehler war auch schon wieder der Hintermann an einem vorbei. Das Niveau schien sehr hoch und ich bekam dicke Arme was mein Tempo drosselte. Roger war wieder einmal über eine Minute vor mir. Nun benötigte ich einige Zeit um wieder meine volle Betriebsbereitschaft zu erlangen. Die Strecke war inzwischen schon stark ausgefahren, die Rundenzeiten wurden nicht schneller aber ich baute nicht ab und konnte jetzt einige Plätze zurück erobern. Letztendlich reichte die Zeit aber nicht mehr und Roger kam 24 Sekunden vor mir ins Ziel auf Platz 11, ich auf Platz 14, daran sieht man wie eng es hier zu geht.
Es hat Riesen Spaß gemacht, auch wenn ich unseren Fight verloren habe, in 3 Wochen werden die Karten neu gemischt und wir starten dann aus der ersten Reihe.

Gruß Kolwen

 

Enduro X Treme 2012 in Luxemburg
Mike Wienand mit Platz 25 von 140 Startern bester Fahrer MSC Dreckenach

Matze Werner mit 16 Jahren jüngster Fahrer im Feld

 

Bilder vom zweiten Wintertrial am 11.03.2012 unter Bilder

 

Auftakt zur Endurosaison 2012 von Thomas Klein

Meine Teilnahme am deutschen Enduro Pokal und der German Cross Country Serie das sind mein Ziel in 2012, mit dem erklärten Schwerpunkt im Pokal endlich ein Stück voran zu kommen und meine Platzierungen mit Blick auf die Six Days zu verbessern.
Das Jahr begann mit einer Frostperiode, was nur ein Ausdauertraining ermöglichte. Ist schon ein Vorteil wenn der Hund einen vor die Türe zwingt, also stand laufen auf dem Programm.
Bei den ersten Sonnenstrahlen ging es mit den anderen endlich zum Fahren in den großen Sandkasten für Erwachsene. Die Strecke in Uelsen, das erste Rennen im Jahr, bestand hauptsächlich aus Sand und so passten die Vorbereitungen. Sand soweit das Auge reicht!


Samstag der 11.03, es geht endlich los. Die Familie im Schlepptau, Frau, meine 10 Monate alte Tochter Jana und der Hund natürlich. Die technische Abnahme erledigten ich schnellstens und anschließend wanderten wir durch die erste Sonderprüfung. Endlos und sehr großzügig gesteckt wird sie die selten genutzten Zähne des letzten Gang sicher mehrmals zum Einsatz bringen .
SP 2 war etwas selektiver und mit kleinen Waldstücken durchsetzt. Bei einigen Fahrern sorgte ein kleiner "See" den man durchqueren musste für Kopfzerbrechen. Hier durfte mein Labrador als Messlatte ein Bad zur Erkundung nehmen. Der Kopf war noch zu sehen also durften es 40 cm seine. Der Untergrund musste fest sein sonst wäre er versunken also kein Problem.
Nach erfolgreicher Erkundungstour und Rückkehr ins Fahrerlager trafen wir zur Überraschung viele bekannte Stollenkollegen davon 10 Fahrer vom MSC-Dreckenach.


Der nächste Tag, früh am Morgen zum Start und zu meinem Ärgernis fehlte der Transponder am Motorrad. So gesehen kein Problem, alle Zeiten werden zur Kontrolle noch einmal handschriftlich festgehalten. Wir werden sehen.
Die erste SP lies nicht lange auf sich warten. Mit Enduro fahren hatte das nichts zu tun, wie ein Bullraider auf Stufe 10 so fühlte es sich an. Die Muskeln steif der Körper noch nicht auf Temperatur, es lag nicht am Motorrad! Unzufrieden ging es aus der Prüfung auf die Etappe zur zweiten SP. Diese versuchte ich erst einmal locker anzugehen. So lief es erheblich besser die Zeit passte.
Die weitere Etappe war bis auf ein paar nette "Sektionen" als wenig anspruchsvoll zu bezeichnen. Spaß machte es trotzdem, bis auf einen unnötigen "Autoreifen Berg". der sich als Zuschauermagnet entpuppte.
Wie bei jedem Pokallauf ist es ein gutes Gefühl völlig legal mit einem Wettbewerbsmotorrad durch die Landschaft zu fahren. Mit winkenden Menschenmengen am Wegesrand die unseren Sport zu würdigen wissen noch ein Stückchen besser.
Auf einer ruhigen Minute der Zwischenstrecke hatte ich meine Taktik für die nächste Runde überarbeitet. Die SP`s würden schon in der zweiten Runde stark ausgefahrener sein. Mit meiner Fahrweise aus der ersten Runde konnte das nichts werden. Einfach locker bleiben in den Kurven aggressiver am Gas drehen das ist die neue Strategie. Siehe da es ging, obwohl die Prüfung wie erwartet schon stark ausgefahren war. Zwischenzeitlich lief ich auf einen langsameren Fahrer auf der mir mehrmals Platz machte. Leider bin ich zu spät an ihm vorbei gekommen. Es reichte zu meiner Überraschung für die zweitbeste Gesamtzeit in dieser Runde.
Ein wenig Unmut kam am Ende der nächsten SP. Eine völlig falsche Zeit erblickte ich auf der Anzeige. Selbst der Fahrer den ich in der Prüfung überholt hatte war laut der Anzeige schneller. Zum Glück erfuhr ich später das es sich um einen Irrtum handelte und ich zeitweise auf Platz 3 lag. Deutlich über meine Erwartungen, Entspannung und ein leichtes Grinsen breiteten sich aus. Zu früh gefreut, ich bremste meinen Motor in der letzten Prüfung aus. Das kostete 10 Sekunden zum dritten Platz wie die Anzeige der Gesamtzeit alle SP`s bestätigte. Doch es gab noch eine Chance. Strafminuten kommen erst in die Wertung wenn alle Verantwortlichen und die Protokolle der Durchfahrtskontrollen zur Auswertung kommen.
Also abwarten bis die Ergebnisse schriftlich aushängen.
Wir haben nicht gewartet und befanden uns schon auf der Heimreise als Pappe mir am Telefon mitteilte das ich als "Ausgeschieden" in der Ergebnisliste stehe. Sollte der fehlende Transponder die Ursache sein? Nach einigen erfolglosen Anrufen wurde mein Ergebnis am nächsten Tag annulliert. Ein Fahrer kassierte noch Strafminuten und ich wurde dritter in meiner Klasse!
Die Moral von der Geschicht, warte auf die offiziellen Ergebnisse und nutze die Einspruchfrist! Ein Pokal und ein Satz neuer Reifen ist mir so entgangen.


Rene mit mir in der ersten SP bis auf ein paar hundertstel gleichauf, setzte sein Motorrad fest. Das schlimmste was einem passieren kann. Zu allem Übel flüchtete sein "Bergehelfer" und er verlor 1 Minute. Trotzdem noch Platz 13!
Und die restlichen SP Zeiten waren so bedrohlich nah, das er mich dieses Jahr noch mal alt aussehen lässt.


Pappe startete bei den 125er. Umgeben von Jungspunden die seine Söhne sein konnten belegte er den 26 Platz in der schnellsten Klasse. Respekt!


Pokal Neuzugang Henrik Höhle landete auf Platz 15 bei 40 Startern!


Rene Rautenberg musste einen Reifen reparieren was ihm 18 Strafminuten brachte. Er landete in der Wertung recht weit hinten.


Roland Elze bei den Senioren mit 57 Startern wurde 26zigster was auf die fehlenden Sand- Trainingseinheiten zurück zu führen ist. Eine stark besetzte Klasse, denn dort sammeln sich viele EX Profis die immer noch DM Zeiten in den Boden brennen!


Der ADAC Mittelrhein erreichte den 6. Platz von 8 Mannschaften. Punktgleich mit dem 5. Platz.
Wir steigern uns! See you in Dahlen!


Thomas Klein

 

MSC Dreckenach beim WDR

 

Enduro Pokal in Kempenich stark besetzt!

8 Fahrer vom MSC Dreckenach starteten zum Endlauf im Enduropokal am 23.10 im nahen Kempenich. Begleitet von strahlendem Sonnenschein aber bei eisigen Frühtemperaturen von -1 Grad ging es auf die insgesamt 165 km lange Strecke mit 6 Sonderprüfungen, die in drei Runden von je 55 km zu bewältigen waren. So wurde die 59. Ausgabe der Mittelrheinischen Geländefahrt auf den ersten Kilometern doch recht frostig was sich in den Zeiten der ersten Sonderprüfung niederschlug, obwohl viele Helfer und Zuschauer unseres Clubs an der Strecke ihre Fahrer lautstark anfeuerten.
Die vorgegebenen Zeiten auf der Etappe waren locker zu bewältigen und somit blieb etwas Zeit für einen Blick auf die wunderschöne Eifler Herbstlandschaft, ein Genus für jeden Endurofahrer dann auch noch kräftig Gas auf den Waldwegen zu geben um den Tacho in den 3 stelligen Bereich zu hieven. Die Sonderprüfungen gestalteten sich doch nicht so einfach wie sie vorab aussahen, in der Länge lag die Würze und mit dem ständig wechselnde Untergrund von Geröll bis zum Tiefsand erforderte es größte Konzentration vom Fahrer um nicht unnötige Zeit zu verlieren.
Stark vertreten in diesem Jahr die Senioren, über die Klassenbeschreibung lässt sich streiten da dort ab einem Alter von 40 Jahren gestartet wird, in der belgischen Meisterschaft heißt es "Gentleman" was durchaus angenehmer klingt. Mit dabei Mathias Richter mit einem 19 Platz, Helmut Hoppe Rang 22 (mit nur einem harmlosen Überschlag in der Sandgrube), Stephan Hackmann Platz 33 und Holger Frank mit Rang 41 von 49 Startern.
In der Klasse 13 (290ccm-450ccm) die alt gedienten Pokalfahrer mit Thomas Klein an der Spitze mit Rang 7, Henrik Höhle auf dem 17 Platz gefolgt von Christian Schmitt auf dem 25 Rang von 39 Startern. Rene Schilling einer unserer Top Fahrer viel leider wegen Motorschadens aus.
Der erste Vorsitzende Peter Lunnebach und Detlef Fröhlig seines Zeichens Endurobeauftragter verfolgten ihre Jungs mit Spannung und vielleicht auch mit etwas Stolz das so viele MSCler auf der Strecke waren. Verletzungsfrei konnte somit nach Rennende traditionell der Getränkevorrat des Kempenicher Motorsportclubs deutlich reduziert werden. Ein schöner Tag "See you next year"